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Termine, Aktionen und Veranstaltungen aus dem SOMOS Netzwerk.

25. August

14:00 Uhr

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Selbsthilfewerkstatt Glocksee e.V.

Unser Verein öffnet mehrfach in der Woche unsere ehrenamtlich betriebene Selbsthilfewerkstatt. Zu unserer Selbsthilfewerkstatt sind alle willkommen, die ohne kommerzielle Absicht ihre eigenen Fahrräder, Kinderwägen, Rollstühle, Anhänger oder Ähnliches reparieren wollen. Wir nehmen keine Aufträge der Nutzer:innen an und vergeben keine Termine. Wir sehen unsere Selbsthilfewerkstatt als Lernwerkstatt. Wir freuen uns den Nutzer:innen Wissen über die Reparatur und Verwendung ihrer Fahrräder oder ähnlicher Fahrzeuge zu vermitteln. Wir versuchen für eine ruhige Arbeitsumgebung zu sorgen, daher reduzieren wir bei Bedarf die Anzahl der Arbeitsplätze. Bitte bringt Geduld mit und wartet vor der Werkstatt, bis wir euch hereinlassen. Bei uns stehen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und ein respektvolles Miteinander als Grundsatz fest. Wir erlauben in unserer Werkstatt kein rassistisches, ausländerfeindliches, sexistisches, homophobes oder anderweitig diskriminierendes Verhalten. Solltet ihr bei uns in der Werkstatt solches Verhalten mitbekommen, dann sprecht bitte unser Team oder das Büro der Bürgerschule an. Für anonyme Beschwerden oder auch Lob und Anregungen steht zudem ein Briefkasten vor unserer Werkstatt bereit, den ihr rund um die Uhr erreichen könnt. Weitere Infos wie u.a. Änderungen von Öffnungszeiten gibt es auf der Website: fahrradwerkstatt-hannover.de

location_onFahrradwerkstatt Glocksee e.V., Klaus-Müller-Kilian-Weg 2, Hanover, 30167, Deutschland, Hannover

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14:00 Uhr

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600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin | Teil 3

600 Akkordeons hat der Berliner Dieter Plinke gesammelt – ein Lebenswerk. Mit ihnen verbunden sind Erinnerungen aus verschiedensten Ländern, Generationen und Berliner Kiezen. In seinem Projekt „600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin.“ möchte der Landesmusikrat Berlin im „Jahr des Akkordeons“ die einzigartige Akkordeonsammlung sichtbar und für alle Berliner:innen zugänglich machen. In Kooperation mit dem Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. (HBB) stellen sechs Berliner Einkaufszentren für eine stadtweite Ausstellung eigens Räume zur Verfügung. Die dritte Station ist das Forum Steglitz. Begleitet wird die Ausstellung von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm mit Workshops, Mitmach-Formaten, Führungen und Konzerten für Kinder, Jugendliche und Familien sowie Erwachsene. Für die Ausstellung und alle Termine - einschließlich der Konzerte - gilt: Eintritt frei! Eröffnung: Montag, 10.08.2026, 16:00 Uhr Programmübersicht: Do. 13.08.2026 16:00-16:45 Uhr Susi Schiff Ahoi – Solokonzert Susi nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise über die Meere mit bekannten Melodien und Seemannsliedern. Leinen los … 18:00-19:00 Uhr Akkordeon-Duo CLASU – Konzert Mit den zwei Akkordeons von Weltmeister und Hohner zeigt das Akkordeon-Duo CLASU die ganze Bandbreite des Instruments – von rhythmisch mitreißenden Stücken bis hin zu träumerischen Melodien. Fr. 14.08.2026 16:00-17:30 Uhr Akkordeon Einführungskonzert für Familien Einführungskonzert mit Mitmach-Stationen, fröhlicher Musik und vielen Möglichkeiten zum Ausprobieren. Gemeinsames Klangerlebnis in einer entspannten, familienfreundlichen Atmosphäre. Kostenfreie Anmeldung unter: https://www.survio.com/survey/d/fk-08-14-1600 Sa. 15.08.2026 15:30-17:00 Uhr Akkordeon ausprobieren für Familien mit Kindern ab 6 Jahren Mitmach-Tag zum Akkordeon-Ausprobieren mit dem Klingenden Mobil. Alle Instrumente können sofort selbst ausprobiert werden! Kostenfreie Anmeldung unter: https://www.survio.com/survey/d/ws-08-15-1530 Mo. 17.08.2026 17:00-18:45 Uhr Hören & Mitspielen – Mini-Konzert & Akkordeon Lernen Bevor der Workshop beginnt, gibt es ein kleines Minikonzert. Im Anschluss sind alle Kinder (ab 7 Jahren) und auch Erwachsene herzlich willkommen, das Akkordeon aus nächster Nähe kennenzulernen, auszuprobieren und erste Töne zu spielen. Kostenfreie Anmeldung unter: https://www.survio.com/survey/d/ws-08-17-1700 Do. 20.08.2026 17:00-18:00 Uhr Präsentation des Akkordeonensembles „accordanza“ Das mehrfach ausgezeichnete Ensemble präsentiert ein vielseitiges Programm von Barock bis Tango Nuevo und Ragtime. Fr. 21.08.2026 17:00-17:45 Uhr Mathias Kroop – Solo – „Der Berliner liebt Musike“ – Akkordeonspiel mit Gesang, Stimmungslieder, Evergreens, Seemannslieder Sa. 22.08.2026 16:00-17:30 Uhr Akkordeon für ALLE! Das Klingende Mobil bietet offene Sessions für Groß und Klein, Familien, Jugendliche und Erwachsene – einfach reinschnuppern oder schon dabei sein. Gemeinsam spielen, Spaß haben, neue Leute kennenlernen. Kostenfreie Anmeldung unter: https://www.survio.com/survey/d/ws-08-22-1600 Di. 25.08.2026 17:00-18:45 Uhr Hören & Mitspielen – Mini-Konzert & Akkordeon Lernen Bevor der Workshop beginnt, gibt es ein kleines Minikonzert. Im Anschluss sind alle Kinder (ab 7 Jahren) und auch Erwachsene herzlich willkommen, das Akkordeon aus nächster Nähe kennenzulernen, auszuprobieren und erste Töne zu spielen. Kostenfreie Anmeldung unter: https://www.survio.com/survey/d/ws-08-25-1700 Sa. 29.08.2026 15:00-16:30 Uhr Spiele das Instrument des Jahres! Das Klingende Mobil bringt das Instrument des Jahres - das Akkordeon mit: Offene Sessions, einfache bis fortgeschrittene Stücke, gemeinsames Musizieren und Spaß garantiert. Kostenfreie Anmeldung unter: https://www.survio.com/survey/d/ws-08-29-1500 17:00-18:00 Uhr MUSIKA AKKORDIA® – Konzert Unter dem Motto „gemeinsam musizieren“ präsentiert die Musikschule MUSIKA AKKORDIA® ein abwechslungsreiches Tagesprogramm mit Musikbeiträgen von Kindern, Erwachsenen, Orchestern. Die Ausstellung „600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin“ ist im Zeitraum 10.08.- 29.08.2026 in der Passage des Centers zu sehen. Öffnungszeiten: Mo-Sa 10:00-20:00 Uhr (Am Eröffnungstag, dem 10.08.2026, ist die Ausstellung erst ab 16:30 Uhr geöffnet!) Das Projekt „600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin“ wird gefördert durch die Lotto-Stiftung Berlin. Die satzungsgemäßen Aufgaben des Landesmusikrats Berlin werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unterstützt wird das Projekt darüber hinaus von zahlreichen Kooperationspartnern: u.a. Handelsverband Berlin-Brandenburg, Deutscher Harmonika Verband – Landesverband Berlin e.V. Deutscher Akkordeonlehrer Verband e.V., zapf umzüge AG. Die nächste Station der Wanderausstellung mit Rahmenprogramm ist das Allee-Center Berlin (07.–26.09.2026).

personvon Landesmusikrat Berlin

location_onForum Steglitz, Berlin

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14:00 Uhr

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HOHEITSZEICHEN Moving Image Sculpture #3

Intervention im Proviantmagazin der Zitadelle vom 16.06. - 30.08. Kuratiert von Moritz Frei & Marian Luft Eine mobile Moving Image Sculpture wird zur Projektionsfläche für internationale Kunstfilme, die von Landschaften, Konsumwelten, Erinnerungen und Formen kollektiver Identität erzählen. Dabei entstehen Momente von Humor, Irritation und stiller Melancholie. (Die Moving Image Sculpture wurde zum 1. Spandauer Kunstfilmfestival zwischen Falkenhagener Feld und der Zitadelle Spandau an mehreren Zwischenstationen zum "public viewing" aufgestellt.) . Anna Witt – Hoheitszeichen - 7:00 Min, 2012 Wie identifiziert sich der Einzelne mit der Konstruktion des Staates? Wie entsteht ein Wir-Gefühl? Was ist mit der Geschichte? Wie wirkt sich die politische Lage auf das Nationalgefühl aus? Ausgehend von der Frage wie sich nationale Zugehörigkeit manifestiert, untersuchte ich im Mikrokosmos Campingplatz das Phänomen des sich „schmücken mit Nationalflagge“. Im Laufe der Untersuchung zeigte sich dass die meisten keinen genauen Standpunkt dazu haben. „Es hat einfach mal einer mit den Flaggen angefangen“. Ich entschloss, die Auseinandersetzung selbst zu thematisieren und forderte die Camper, unter Einsatz ihrer Fahne, zu einem sportlichen Wettkampf auf. . Raul Walch – Uferlos - 3:48 Min, 2022 Yachten sind schwimmende Hoheitszeichen. Sie markieren internationale Gewässer als Privateigentum, tragen keine Nationalflaggen, sondern solche des Kapitals. Das Material stammt aus dem Internet: Yachten, die sinken, von anonymen Beobachtern gefilmt und hochgeladen. Unterlegt mit einer namenlosen Flötenversion des Titanic-Themas – ihrer Erhabenheit entkleidet, klingt die Melodie dünn, fast komisch, fast traurig. Ein Loop ohne Auflösung. Die Embleme sinken, und setzen neu an. . Stéphane Degoutin & Gwenola Wagon - Everything is Real - 3:25 Min, 2025 Everything is Real zeigt die rotesten Äpfel, die grünsten Callcenter, die Serverräume mit den meisten Kabeln, die freundlichsten Mitarbeiter, die Lieferfahrer mit ihren schönsten Paketen, die effizientesten Freiwilligen, die größten Müllberge – treibt diese Darstellungen jedoch bis ins Extreme der Stereotypisierung: Unsensibel werden Stereotypen hier auf die Spitze getrieben. . Corinna Schnitt - Zwischen vier und sechs - 6:28 Min, 1998 Eine junge Frau berichtet über ihre Kindheit in einer deutschen Kleinstadt. Alles ist so behütet und normal, dass das hässliche Wort vom Spießer irgendwie unpassend erscheint. Nur die Verkehrsschilder sind ein wenig schmutzig. . Louise Marchand  – From me to we - 9:13Min, 2022 In From me to we taucht Luise Marchand in die Welt des New Work ein: Sie meldet sich über Jobportale an, nimmt an Teambuilding-Events teil und arbeitet in Co-Working-Spaces. Die dabei entstandenen GoPro- und Fotoaufnahmen fügen sich zu einem Film, der uns in eine vertraute und zugleich fremde Arbeitswelt zieht. Durch die subjektive Perspektive einer Zeugin, die ihre eigene Erfahrung auf die Betrachter:innen überträgt und sie so selbst zu Teilnehmer:innen dieser flüssigen, selbst-optimierten Gegenwart macht . Lilly Kuschel - Atlas Cinema - 22:00 Min, 2013 Auf den weiten Flächen einer marokkanischen Wüste konkurrieren die imposanten Kulissenbauten eines Filmsets mit den spektakulären Landschaften des Atlas Gebirges. Was anfängt wie eine exzellent fotografierte Reportage über Tourismus an ungewöhnlichen Orten vermengt sich fast unmerklich mit dem diffusen Widerhall vergangener medialer Anstrengungen. Die Soundtracks hier gedrehter Sequenzen einer Bibelverfilmung oder Großfilme wie Lawrence of Arabia setzen ein, und Kuschels Film geht in seiner Schnittfolge über in den exakten Nachvollzug der Einstellungen dieser Filme. - Die heilige Kaaba ist ein Bretterverschlag, durchs Bild laufende Touristen übernehmen unfreiwillig Rollen, und muslimische Extras verharren in Wartepositionen, bevor sie Christen spielen müssen. Der durch Ton- und Musikeffekte erzeugte, emotionale Tumult der zitierten Filme funktioniert auch ohne Schauspieler und trotz zerfallender Kulissen und ihrer sichtbaren Rückseiten. Die Vermischung von Film und Realität ist perfekt. (Heinz Emigholz) . Moe Myat May Zarchi - Moon Landing (Version 2.0) - 5:33 Min, 2022 Diese audiovisuelle Collage stellt zwei Situationen gegenüber: die erste Landung der Menschheit auf dem Mond und das Aufstellen der US-Flagge dort sowie den Moment, als Frauen in Myanmar erstmals ihre Röcke (Longyis) als Fahnen hoch in den Himmel hielten, um gegen den von Männern angeführten Militärputsch zu revoltieren. In einer rebellischen, glitchigen Mashup-Manier untersucht, regen die beiden Konzepte Fragen zu Revolution, Freiheit, der Inbesitznahme von Räumen, Sieg, Kolonialisierung und überholtem Patriotismus an. Eine gestörte Version der amerikanischen Nationalhymne „Star Spangled Banner“ wird den revolutionären Gesängen burmesischer Frauen gegenübergestellt, untermalt vom atmosphärischen Klanghintergrund von Aufnahmen der NASA-Mondlandung. . Assaf Gruber - Commissioned Confession - 19:45 Min, 2025 Ein in Jerusalem geborener Künstler wird gebeten, ein Werk über einen in Wuppertal geborenen Künstler zu schaffen, einen gefeierten nationalsozialistischen Bildhauer der 1940er Jahre. Er nimmt die Herausforderung zwar an, weigert sich jedoch, das Thema in eben jenem Werk zu benennen, über das er nachdenken sollte: das Werk von Arno Breker, der für Hitler in der Bildhauerei das war, was Leni Riefenstahl im Film war. . Das Projekt ist aus Mitteln des Fonds Dezentrale Kulturarbeit des Bezirksamtes Spandau von Berlin gefördert.

personvon Fachbereich Kultur

location_onZitadelle Spandau, Berlin

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14:00 Uhr

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Ausstellung "Wunderkammer der verschwundenen Gärten"

Die Stadt Berlin wird verdichtet. Landeseigene Grünflächen und Gartengrundstücke, Baulücken und Brachen weichen zunehmend dem Bau von benötigten Wohnungen und öffentlichen Gebäuden. Mit jeder Überbauung verschwinden nicht nur die Menschen, die sich liebevoll um ihre Gärten kümmern, sondern auch die Pflanzen- und Tierwelt, die in diesen städtischen Biotopen ihre Heimat findet. Die Wunderkammern vergangener Königs- und Fürstenhäuser enthielten gesammelte, erbeutete und gekaufte Kostbarkeiten und Kuriositäten. Die „Wunderkammer der verschwundenen Gärten“ enthält ungewöhnliche Objekte und überraschende Geschichten, gebaute Artefakte, archäologische Fundstücke; Zeichnungen und Science Fiction. Sie bewahrt imaginär Erfundenes einer verschwindenen und sich wandelnden Natur. In dieser Ausstellung haben junge Menschen frei zum Thema assoziiert. Sie haben Tiere und Pflanzen nicht originalgetreu nachgebaut sondern nach anatomischen und evolutionsbedingten Gesichtspunkten erfunden, entwickelt, modelliert, gezeichnet, fotografiert und beschrieben. Ein Jahr lang waren 29 Schüler:innen der 9. Klassen Wahlpflichtkurs Kunst, des Heinz-Berggruen-Gymnasiums mit ihren Kunstlehrern Peter Rist und Till Kreische dem Verschwinden und Verwandeln von Natur auf der Spur. Sie haben eine Wunderkammer geschaffen, die zum Erkunden, Staunen und Nachdenken einlädt.

personvon Kommunale Galerie Charlottenburg-Wilmersdorf

location_onKommunale Galerie, Berlin

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HÉLÈNE FAURIAT | VON DER RÉSISTANCE ZUR ZWANGSARBEIT IN SCHÖNEFELD

Eine Ausstellung des Amy-Johnson-Gymnasiums in Schönefeld in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Biografie von Hélène Fauriat (1918–1999), einer Kämpferin der französischen Résistance. Sie wird im Juni 1944 wegen ihres Widerstands gegen die deutsche Besatzung von der Gestapo festgenommen und in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert. Nach zwei Wochen wird sie in das KZ-Außenlager Henschel-Werke in Schönefeld überstellt und zur Arbeit in der Fabrik für Kampfflugzeuge gezwungen. Wesentliche Grundlage der Ausstellung ist ihr Erinnerungsbericht „Noël à Schönefeld“ (Weihnachten in Schönefeld). Darin gibt Hélène Fauriat Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen von Verfolgung, Haft und Zwangsarbeit während der NS-Zeit. Erarbeitet wurde die Ausstellung im Rahmen eines Französisch-Kurses. Die Lernenden erforschten die Geschichte der französischen Widerstandskämpferin Hélène Fauriat. Anlass des Projekts ist der Neubau der Schule auf dem Gelände eines ehemaligen Zwangsarbeitslagers der Henschel Flugzeug-Werke AG in Schönefeld bei Berlin. Auf dem Areal fanden 2023/24 archäologische Grabungen statt. Kostenfreie Führungen für Gruppen buchbar: bildung_ns-zwangsarbeit@topographie.de / 030 6390 288 27

personvon Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

location_onDokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Berlin

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Nach Bild - Under Stimulation

Nach Bild ist ein Aufruf. Nach Bild ist ein Manifest. Nach Bild fragt nach dem Danach – einer Welt, in der uns die Bilder verlassen haben. Vinzenz Aubry stellt unsere bildgeprägte Gesellschaft infrage, in der das Visuelle eine Distanz zur Welt erzeugt hat, die uns mehr trennt als verbindet. Aubry erforscht und lädt ein, jenseits des Bildes und unserer visuell-geprägten Wahrnehmung zu suchen. Die Ausstellung inszeniert die Zeiten „Nach dem Bild“ – Zeiten, in denen die Deutungshoheit von Bildern kollabiert und Werk und Betrachtende ein verwobenes System bilden. Die erste Einzelausstellung eröffnet partizipative Erfahrungsräume, in denen das Publikum selbst simultan Kamera und Leinwand ist. Die Arbeiten führen an die Schwellen der Wahrnehmung und sind als Einladung in Räume zu verstehen, in denen das ästhetische Erlebnis erst im Zusammenwirken von Werk und Publikum entsteht. Die raumgreifenden interaktiven Installationen verbreiten Infraschall-Frequenzen, lassen unsere Körper vibrieren und die Netzhäute nachblitzen. Spielerisch fordert Aubry unsere Rolle als Besucher:innen heraus: Um die Werke erfahren zu können, müssen wir uns als Projektionsfläche anbieten. Nach Bild, Under Stimulation besteht aus „offenen Werken“, die eine flüchtige Vollendung finden, wenn Besucher:innen Teil von ihnen werden.

personvon Fachbereich Kultur des Bezirksamtes Neukölln

location_onGalerie im Saalbau, Berlin

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It's A Balance Trick - Zeitgenössische Kunst zwischen Gleichgewicht und Instabilität

PERSPEKTIVWECHSEL Der PERSPEKTIVWECHSEL markiert einen neuen Abschnitt der Ausstellung und lädt dazu ein, den metamorphischen Übergangsmoment gemeinsam zu begehen. Neue Arbeiten setzen neue Impulse und fordern uns dazu auf, unsere Perspektive zu überprüfen. Freut euch auf einen Abend mit anregenden Gesprächen! Thomas Behling, Anna Borgman, Wiebke Elzel, Catherine Rose Evans, Simon Faithfull, Ya Wen Fu, Noa Heyne, kennedy+swan, Csilla Klenyánszki, Nadja Verena Marcin, Natalia Stachon, Sophia Pompéry Die Ausstellung „It’s A Balance Trick“ erforscht den fragilen Moment des Gleichgewichts mit einem multidisziplinären Ansatz. Der Akt des Austarierens wird in einem breiten künstlerischen Spektrum aus sozialer, physikalischer und ökologischer Perspektive behandelt und spiegelt sich im fluiden Ausstellungsprinzip wider: Während manche Elemente statisch bleiben, verändern andere sukzessive ihre Position, ragen in den Stadtraum hinein oder werden erst durch die Teilnahme des Publikums vollständig. Obwohl der stille Moment des Gleichgewichts ein Sinnbild der Ruhe ist, basiert er auf dem ständigen Austarieren verschiedener Kräfte. Mal entsteht der Ausgleich fast mühelos, mal ist er das Ergebnis von Abstimmung und Dialog. Gerade in einer demokratischen Gesellschaft gilt Balance als Ideal. Die organische Herangehensweise von „It’s A Balance Trick“ imitiert diesen Balanceakt; sie bleibt in Bewegung, entwickelt sich, wägt verschiedene Kräfte ab und schafft stets neue Momente des Gleichgewichts und des Miteinanders. Die mediale Spannweite der Ausstellung – von Installation über Performance bis zur Malerei – wird durch partizipative Elemente ergänzt und von einem umfangreichen Workshopprogramm begleitet. Das Programm ist wesentlicher Teil der Ausstellung und macht Momente der Instabilität, aber auch der Balance beim Schreiben, Tanzen, Malen, Pflanzen oder Diskutieren erfahrbar.

personvon Kommunale Galerie Charlottenburg-Wilmersdorf

location_onKommunale Galerie, Berlin

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Der Kunstverein Tiergarten e. V. mit der Ausstellung "Archive des Ephemeren”

Die Ausstellung Archive des Ephemeren versammelt fotografische, filmische, installative und performative Positionen von Anna Berndtson, Effrosyni Kontogeorgou, Hadas Tapouchi, Ali Rıza Ceylan. Die Arbeiten setzen sich sich mit den Bedingungen des Bewahrens und Wiederaufrufens flüchtiger Prozesse auseinander. Im Zentrum steht die Frage nach den materiellen, körperlichen und medialen Grenzen des Archivs: Was bleibt, wenn das Ereignis vergangen ist, und welche Formen des Speicherns können dem Ephemeren gerecht werden? Eröffnung am Donnerstag, 23. Juli 2026, 18 Uhr Begrüßung: Julia Heunemann und Ulrike Riebel, Künstlerische Leitung, Kunstverein Tiergarten Zur Ausstellung: Dan Thy Nguyen, Co-Kurator der Ausstellung Konzert: Lotus Duo Der Kunstverein Tiergarten ist bis Ende 2026 zu Gast in der rk-Galerie. Im diesjährigen Programm dreht sich alles ums Sammeln als künstlerische, institutionelle und auch private Praxis. Ausgangspunkt der 3 Ausstellungen ist ein wachsendes Schaudepot. Das Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm des Kunstvereins Tiergarten wird in Kooperation mit dem Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur realisiert. Es wird gefördert durch den Fonds für Präsentationen zeitgenössischer Bildender Kunst sowie die bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Berlin.

personvon Fachbereich Kunst und Kultur

location_onRatskeller - Galerie für zeitgenössische Kunst, Berlin

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Niina Lehtonen Braun – My body is my studio

Eröffnung: Mi, 13. Mai, 18–21 Uhr Begrüßung: Malgorzata Sijbrandij, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport Begrüßung: Dr. Mirjami Schuppert, Programmreferentin Finnland-Institut Einführung: Dr. Christine Nippe, Kuratorin der Ausstellung Rahmenprogramm Mittwoch, 20. Mai, 18 Uhr Buchpräsentation My body is my studio mit Niina Lehtonen Braun, moderiert von Julia Meyer-Brehm (Kunstwissenschaftlerin) Die Einzelausstellung von Niina Lehtonen Braun beschäftigt sich mit dem weiblichen Körper und seinen Veränderungen, wie beispielsweise durch die Wechseljahre oder die Geburt und sogenannte Frauenkrankheiten. Für die von Christine Nippe kuratierte Ausstellung sammelte Lehtonen Braun Geschichten, Anekdoten und Erinnerungen anderer Frauen zu diesem Thema, die sie in ihre Tuschemalereien und Erzählcollagen überführt. Bereits seit vielen Jahren erkundet Niina Lehtonen Braun in ihren Collagen und Gemälden die Frau als Teil einer Generationenkette, verschiedene Rollen des Frauseins und die damit verbundenen Erwartungen und Zuschreibungen. Die Ausstellung und das begleitende Kunstbuch ermöglichen durch die eigenen persönlichen Themen auch einen sensiblen Zugang für andere und ein Eintauchen in Fragen rund um den weiblichen Körper. Ausstellung und Buch verstehen sich dabei als alternative Auseinandersetzungen mit Weiblichkeit und bilden eine andere Erzählung als es jahrelang die Medizin praktizierte, die vor allem vom männlichen Körper ausging und damit der Besonderheit des weiblichen Körpers wenig Beachtung schenkte. Die Künstlerin dazu: „Mich interessiert, wie Wissen, das früher kaum zugänglich war, heute geteilt und neu interpretiert werden kann – besonders im Hinblick auf den weiblichen Körper. Frauenkrankheiten waren lange ein Randthema der Medizin; inzwischen hat sich das Bewusstsein verändert. Meine Arbeit versteht sich als Verbindung zwischen diesem Wandel und dem Erbe der Ausgrenzung – Scham und Wut übersetze ich ins Bildhafte.“ Es entsteht ein dichtes Geflecht von Narrationen, Bildern und Assoziationen. Gefundene Materialien, Zeitungsausschnitte, Fotografien, ein Animationsfilm und Zeichnungen werden gemeinsam mit Malereien zu einem Ganzen verschmolzen, das ein vielschichtiges und berührendes Bild zeichnet, was es bedeutet, Frau, Freundin, Mutter oder Tochter zu sein. Kulturhaus Schwartzsche Villa, Galerie 14. Mai bis 27. September 2026 Mo–So 10–18 Uhr Eintritt frei Veranstalter: Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf Infos: 030 90299 2302 www.berlin.de/kultur-steglitz-zehlendorf

personvon Ensemble Arsis

location_onSchwartzsche Villa, Berlin

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